Der Deckungsbeitrag entscheidet über Gewinn
Veröffentlicht am 30.04.2019
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Die Produktion von Waren oder die Bereitstellung von Dienstleistungen kostet ein Unternehmen Geld. Die Betriebskosten fallen entweder als fixe Kosten gleichbleibend hoch aus oder es handelt sich um variable Kosten, die für jedes Produkt individuell anfallen. Der Deckungsbeitrag zeigt an, welchen Anteil der Betriebskosten der Verkaufspreis deckt. Daher gehört die Deckungsbeitragsrechnung zur Kosten- und Leistungsrechnung und stellt eine wichtige Kennzahl im Controlling dar.

Warum der Deckungsbeitrag wichtig ist

Um gewinnbringend zu wirtschaften, muss ein Betrieb seine Produkte oder Dienstleistungen teurer verkaufen, als sie in der Herstellung kosten. Dazu muss der Unternehmer zunächst einmal wissen, welche Kosten bei der Produktion anfallen, wie hoch die Einkaufspreise sind und welche Verkaufspreise er festlegen sollte. Bei der Ermittlung der Verkaufspreise hilft der Deckungsbeitrag, der anzeigt, ab wann ein Produkt Gewinn abwirft. Gleichzeitig stellt die Berechnung ein Steuerungsinstrument für die Geschäftsleitung dar. Unrentable Produkte können aus dem Angebot entfernt werden oder der Unternehmer erkennt, dass er bestimmte Kosten reduzieren muss.

Fixe und variable Kosten

Um die Deckungsbeitragsrechnung durchzuführen, müssen folgende Kennzahlen ermittelt werden:

  • Fixkosten des Unternehmens 
  • variable Kosten je Produkt oder Dienstleistung

Fixkosten

Fixkosten sind Aufwendungen, die regelmäßig anfallen. Die laufenden Kosten entstehen unabhängig von der Produktionsmenge. Zu den Fixkosten zählen unter anderem Miete für Produktionshallen oder Geschäftsräume und Büros, Gehälter der Mitarbeiter oder Zinsen für ein Geschäftsdarlehen. Im Gegensatz zu den variablen Kosten können die Fixkosten nicht eindeutig einem einzelnen produzierten Produkt oder einer bestimmten Dienstleistung zugeordnet werden. Daher werden die Aufwendungen auch als Gemeinkosten bezeichnet.

Variable Kosten

Variable Kosten sind Einzelkosten, die sich eindeutig einem bestimmten Produkt oder einer einzelnen Dienstleistung zuordnen lassen. Die Höhe der Ausgaben schwankt und ist abhängig von der Produktionsmenge. Zu den variablen Kosten gehören Rohstoffe, Transportkosten und Energiekosten für den Betrieb von Maschinen und Computern.

So wird der Deckungsbeitrag berechnet

Betriebswirte unterscheiden zwischen Deckungsbeitrag I und II. Die Berechnung erfolgt für jedes Produkt oder jede Dienstleistung einzeln. Beitrag I ergibt sich aus dem Umsatzerlös abzüglich der variablen Kosten. Wenn der Unternehmer von dem Ergebnis noch die Fixkosten abzieht, erhält er Beitrag II. Das Ergebnis ist gleichzeitig das Betriebsergebnis für das untersuchte Produkt. Fällt die Berechnung negativ aus, sind entweder die Verkaufszahlen zu niedrig oder die Kosten fallen zu hoch aus.

Software hilft bei Gewinnsteigerung

Bei der Produktion fallen viele unterschiedliche Kosten an. Um einen Überblick über die Ausgaben und die Erlöse eines jeden einzelnen Produkts zu erhalten, ist die FiManS Unternehmenssoftware eine wichtige Hilfe. Die Software ermöglicht eine laufende Deckungsbeitragsrechnung und damit eine verlässliche und aktuelle Prognose der Rentabilität.

So kann ein Unternehmen laufend seine Kosten kontrollieren, schnell reagieren und dauerhaft seinen Gewinn steigern.



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