Forderungsmanagement: Am 31.12. verjähren Zahlungsansprüche aus 2015
Veröffentlicht am 15.11.2018
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Am 31.12.2018 ist es wieder so weit: Alle finanziellen Ansprüche des täglichen Zahlungsverkehrs, die im Jahr 2015 entstanden sind, entfallen. Grundlage bildet die gesetzlich vorgeschriebene dreijährige Regelverjährungsfrist nach Paragraf 195, die den Schuldner nach Ablauf des 31.12.2018 von seinen finanziellen Pflichten befreit. Rechtlich gesehen gelten die durch Kauf- und Werkverträge anfallenden Kosten zwar weiterhin, beruft sich der Schuldner jedoch auf die Verjährungsfrist, können diese vom Unternehmer nicht mehr geltend gemacht werden.

Die Macht der Prävention - Forderungen frühzeitig überprüfen

Um weiterhin Anspruch auf alle finanziellen Forderungen zu haben, sollten Sie diese regelmäßig auf eine mögliche Verjährung hin überprüfen. Ein konkretes Beispiel: Kosten, die 2015 durch einen Kauf- oder Werkvertrag zustande gekommen sind, sind gemäß der dreijährigen Verjährungsfrist nur noch bis Ende 2018 gültig. Ob die Schulden in Rechnung gestellt worden sind, spielt dabei keine Rolle.

Mahnungen sind keine Garantie

Auf Mahnungen, ob mündlich oder schriftlich, ist kein Verlass. Sie üben lediglich Druck aus, sichern jedoch nicht den Anspruch auf die finanzielle Entschädigung. Reagiert der Schuldner jedoch mit einer Ratenzahlung auf die Mahnung, so wird die Verjährungsfrist vorerst unterbrochen. Ablaufdatum ist von nun an der exakte Zahltag in drei Jahren. Erst nach Ablauf der neuen Frist erlischt der Anspruch.

Absicherung durch gerichtliche Mahnverfahren

Wer die dreijährige Verjährungsfrist erfolgreich unterbrechen will, sollte auch ein gerichtliches Mahnverfahren in Betracht ziehen. Wichtig ist nur der richtige Zeitpunkt. Forderungen aus dem Jahr 2015 zum Beispiel gilt es möglichst noch vor Weihnachten 2018 gerichtlich zu beanstanden. Auch auf Lücken und Fehler müssen Sie achten. Sie zögern die Zustellung an den Schuldner nur unnötig hinaus.

Forderungsmanagement leicht gemacht

Mit einfachen Tipps und Tricks geraten Sie erst gar nicht in die Verjährungsfalle:

  • Daten-Check: Fehlt jede Spur von Telefonnummer, Adresse und Homepage lohnt es sich, den Auftraggeber genauer zu überprüfen
  • Vorschüsse verlangen
  • inhaltlich und formal korrekte Rechnungen: Fehler zögern die Zahlung hinaus
  • rasche Rechnungsstellung
  • vorgefertigte Rechnungsträger
  • konkrete Zahlungsbedingungen: z.B. Fixdatum (01.12.2018)

Mit unserer Finanzmanagement Software werden auch die Themen Forderungsmanagement umfassend abgedeckt. Wir beraten Sie gerne. 



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