Was die Digitalisierung für Finance & Controlling bringt
Veröffentlicht am 04.06.2018
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Das Internet der Dinge und Industrie 4.0. bescheren Unternehmen enorme Datenmengen, die ganz neue Blicke und Einsichten etwa in Kundenbedürfnisse erlauben. Das verändert Geschäftsmodelle, wirkt sich aber auch auf den Finanzbereich und das Controlling eines Unternehmens aus. Controller müssen in den kommenden Jahren mit einigen Herausforderungen rechnen, die durch die Digitalisierung entstehen. Aufgabenprofil und Rahmenbedingungen müssen an die Veränderungen angepasst werden. Auf längere Sicht wird die Zahl der Controller wohl deutlich zurückgehen und Controlling Finance wird sich noch mehr als bisher zur Management-Philosophie weiterentwickeln.

Die Digitalisierung eröffnet dem Controlling neue Möglichkeiten

Die Digitalisierung ist aber nicht nur eine Herausforderung für das Controlling, sie eröffnet auch neue Möglichkeiten zur besseren und effizienteren Steuerung des Unternehmens: Ressourcen lassen sich damit besser planen, der Informationsfluss wird optimiert und die Wettbewerbsfähigkeit sowie Produktivität erhöhen sich. Integrierte IT-Standardlösungen sorgen beim Controlling für deutliche Verbesserungen des externen und internen Berichtswesens. Die Qualität und Geschwindigkeit nehmen durch die Digitalisierung zu, während die Fehlerquote und der manuelle Aufwand zurückgehen. Einzelprozesse lassen sich besser und transparenter nachvollziehen und kontrollieren. Monats- und Quartalsberichte können so deutlich schneller erstellt werden. Finalisierte Berichte liegen bei Best-Practice-Unternehmen schon nach zwei Tagen versandfertig bereit. Die reine Datensammlung lässt sich schon innerhalb eines Tages abschließen.

Der Weg zur Umsetzung

Noch investieren Unternehmen häufig viel Zeit in die manuelle Erfassung und Bearbeitung von Daten und entsprechend viel Zeit in Kontroll- und Validierungsprozesse. Mangelndes Datenverständnis bringt Mehraufwände mit sich, mitunter sogar falsche Interpretationen und damit falsche Entscheidungen. Um durch die Digitalisierung maximale Effizienz bei Controlling Finance zu erreichen, müssen zuerst einmal die systemtechnischen Voraussetzungen geschaffen werden: die Harmonisierung und Integration der relevanten Datenerfassungssysteme und die vollautomatische Generierung der Berichte. Nur die entsprechende Software ist hier die Basis für den langfristigen Erfolg!

Wichtige Fragen vor der Umsetzung

Bevor es im Bereich Controlling Finance an die Umsetzung geht, müssen im Unternehmen wichtige Fragen geklärt werden. Etwa die Frage, wie die Finanzfunktion der digitalen Transformation des Betriebs dienen kann. Mit Blick auf bessere Geschäftskenntnisse sollte man zudem klären, wie man von welchen neuen Technologien am besten profitieren und diese am effektivsten nutzen kann. Natürlich geht es auch darum, welche Prozesse sich überhaupt automatisieren lassen. Auch die Mitarbeiter und die Unternehmenskultur müssen in der Vorbereitungsphase beachtet werden. Es gilt zu klären, welche Fertigkeiten auf welche Weise weiterentwickelt werden müssen.

So gelingt die digitale Transformation - die Erfolgsfaktoren:

Um diesen Prozess erfolgreich zu bewältigen, muss das Management dazu bereit sein, das Geschäftsmodell zu verändern und in neue Technologien zu investieren, ohne dabei Wachstumsziele aus den Augen zu verlieren. Zudem muss Raum für Flexibilität geschaffen werden, damit sich die neuen technischen Möglichkeiten auch gut etablieren und entwickeln können. Das Datenmanagement braucht eine klare Strategie, die auch langfristigen Investitionen Raum gibt. Daneben sind eine zunehmende Standardisierung und Zentralisierung der Abläufe wichtige Erfolgsfaktoren. Ganz wichtig ist auch die Bereitschaft der Belegschaft, Veränderungen mitzutragen.

Fazit:

Wer die digitale Transformation verschläft, riskiert Wettbewerbsnachteile. Die digitale Transformation im Wirkungsbereich der CFOs wird bislang oft noch zu zaghaft vorangetrieben. Viele Unternehmen bauen ihre Entscheidungen noch immer auf einfachen Access-Datenbanken oder manuell gepflegten und programmierten Excel-Dateien auf. Doch integrierte IT-Standardlösungen sind heute überlebenswichtig. Wer die oft hohen Investitionskosten scheut, verspielt Zukunftschancen und verschenkt Wettbewerbsvorteile.

Beispiel Siemens: erfolgreiches Pilotprojekt als wichtiger Schritt der digitalen Transformation

Dass dieser Schritt erfolgreich umgesetzt werden kann, zeigt das Beispiel Digital Factory. Die Siemens-Division erstellt für produzierende Unternehmen Automatisierungslösungen und integrierte Softwaresysteme. Innerhalb der Division empfanden die Verantwortlichen die Planung oft als zu komplex und langwierig. Daher entschloss man sich, die strategische Planung ganz neu aufzusetzen. Eine integrierte Softwarelösung, so das Ziel, sollte die Abläufe über die einzelnen Segmente und Business Units der Division effektiver gestalten. Businesspläne sollten stärker standardisiert und automatisiert erstellt werden, geschäftsmodellspezifische Treibermodelle Zusammenhänge von Ursache und Wirkung transparenter machen. Entscheidungen sollten durch Szenario-Modellierung zudem besser unterstützt werden. So konnten Planungsprozesse und Umsatzprognosen deutliche effektiver gestaltet werden, wozu oft stundengenaue Aktualisierungen ihren Beitrag leisteten.

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